Archiv für die Kategorie: ‘Drogenberatung’

Polizist auf Drogen – Ein Doppelleben

Gepostet von Joe Wittrock um 14:49

Matthias war drogensüchtig – und bei der Polizei. Angefangen hatte er als Teenager mit Haschisch und Marihuana, um mehr Spaß beim Feiern zu haben. Dann kam er mit harten. Drogen in Berührung.

Die beste aller Welten

Gepostet von Joe Wittrock um 11:42

Preisgekröntes Familiendrama über den abenteuerlustigen Jungen Adrian, der in eine Fantasiewelt flüchtet, als seine Mutter in die Heroinabhängigkeit abdriftet. Der siebenjährige Adrian kennt es nicht anders, für ihn ist das alles normal: Dass seine Mutter Helga und ihr Freund Günter mal total euphorisch sind, dann wieder totmüde. Die Wohnung im Österreichischen Salzburg ist mit Leinentüchern abgedunkelt. Darin sitzen Freunde, trinken Bier, rauchen, verschwinden im Schlafzimmer. Es gibt selten Geld. Doch Adrian ist trotzdem glücklich, denn seine Mutter liebt ihn über alles. Adrian hat keine Ahnung, dass seine Mutter heroinsüchtig ist.

Video verfügbar in der ARD-Mediathek bis 09.07.2019 ∙ 23:59 Uhr

Kein Ende in Sucht ?

Gepostet von Joe Wittrock um 12:08

Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft“ (Samuel L. Clemens alias Mark Twain, 1835–1910)

 

Das Zeitalter der Sucht

 

Da stand er nun, mein Kollege. Reichlich frustriert, abgearbeitet und müde. „Rauchst Du also immer noch?“, fragte ich ihn, als er sich eine Zigarette drehte. „Ja, leider“, antwortete er mürrisch. „Ich glaube, ich stelle mich als Versuchsperson in der Champix®-Studie (Ein Medikament, dass seit 2007 in Deutschland zur Rauchentwöhnung benutzt wird) zur Verfügung“, fügte er selbstironisch hinzu. Dann ging er einmal mehr hin, um sich auf dem Balkon für die getane Arbeit zu „belohnen“. Ich konnte ihn so gut verstehen.

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It was the third of September that day I’ll always remember …

Gepostet von Joe Wittrock um 21:45

Ein verregneter Spätsommernachmittag in den Niederlanden. Hank* hockte vollgeknallt mit Heroin unter dem Vordach einer Bar. Durchs offene Fenster drang Musik zu ihm auf die Straße, die ihn sofort in ihren Bann zog. „Papa was a rollin‘ stone“ von den „Temptations“ . Im Song wird beschrieben, wie ein Sohn seine Mutter über seinen verstorbenen Vater befragt, den er nie gesehen  und über den er nur schlechte Sachen gehört hat. Hey Momma! Is it true what they say that Papa never worked a day in his life. And Momma, some bad talk goin‘ round town sayin‘ that Papa had three outside children and another wife, and that ain’t right?

 

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Ein ehemaliger Drogensüchtiger warnt:

Gepostet von Joe Wittrock um 19:58

“ . . . ich hatte meine Seele der Droge verkauft.“

„Blick hinunter, blick jene Straße des Opiats hinunter, bevor Du sie entlang reist und Dich mit den falschen Haufen einläßt.“
William S. Burroughs

Mir war mein Leben egal:
In das Leben hineingeboren und schon gestorben; war mir egal, was kommen würde.

Janis Joplin sagte einmal:
„Lebe schnell, liebe intensiv und sterbe jung.“

Diese Aussage wurde das Leitmotiv meines Lebens. Weiterlesen »

Endlich: Suchtexperten fordern, dass Alkohol teurer werden muss

Gepostet von Joe Wittrock um 19:35
Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Billig-Alkoholika zum Discountpreis haben nichts mehr mit Genuss zu tun, sondern zielen auf Masse und animieren gerade Jüngere mit wenig Einkommen zum ‚Saufen‘. Das Problem ist doch, dass Alkohol in unserer Gesellschaft viel zu allgegenwärtig, viel zu selbstverständlich ist.“ 
Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen: „Ein Mindestpreis für Alkohol ist der erste, wichtige Schritt, um den Alkoholkonsum zu senken. Es ist nachgewiesen, dass mehr Alkohol getrunken wird, je niedriger sein Preis ist. Wer den Alkoholkonsum reduzieren will, muss dafür sorgen, dass die in Deutschland  unverhältnismäßig niedrigen Preise für alkoholische Getränke angehoben werden.“
Kai Kolpatzik, Suchtexperte des AOK-Bundesverbands: „Deutschland zählt zu den Hochkonsumländern. Deshalb plädiere ich dafür, auch hierzulande stärker über höhere Preise von Alkohol nachzudenken. Die vor 14 Jahren eingeführte Steuer auf sogenannte Alkopops hat gezeigt, wie wirksam man über gezielte Besteuerung eine positive Lebensstiländerung auf breiter Front einleiten kann“.

Dass Schnaps kein Mitnahmeartikel an der Supermarktkasse sein darf und eine deutliche Preiserhöhung ein probates Mittel sein könnte, den immensen Alkoholkonsum – auch und vor allem bei Kindern und Jugendlichen – deutlich zu reduzieren, davon bin ich seit Jahren überzeugt:

 

   

Joe, Generalanzeiger 06. Mai 2006

Bin ich abhängig von Cannabis?

Gepostet von Joe Wittrock um 09:44

mit Animationsfilm auf Youtube

Warum das Rauchen so schnell abhängig macht

Gepostet von Joe Wittrock um 09:26

Meist reicht eine einzige Zigarette und der Grundstein für eine Abhängigkeit ist gelegt. Wie entsteht eigentlich eine Tabakabhängigkeit? Und warum geht das so schnell? Weiterlesen »

D.L. Moody (1837-1899) über Alkohol

Gepostet von Joe Wittrock um 07:54

Wie mancher junge Mensch hat sich durch starkes Trinken körperlich und geistig zugrunde gerichtet! Gar mancher Jüngling ist seinen Eltern , anstatt zum Segen, zum Fluch geworden. Vor nicht langer Zeit wurde der Leichnam eines jungen Selbstmörders in einer unsrer großen Städte aufgefunden. In seiner Tasche fand sich ein Zettel mit folgenden Worten: „Ich habe es selbst getan! Sagt niemand davon, das Trinken hat mich so weit gebracht.“ Ein Bericht dieses traurigen Falles in den Blättern hatte zur Folge, dass 246 Briefe von 246 Familien eingesandt wurden. Eine jede dieser Familien beweinte einen verlorenen Sohn und befürchtete, der ihre möge den Selbstmord begangen haben. Die starken Getränke sind ein schlimmer Feind für Leib und Seele. Sir Andre Clarke, der berühmte Londoner Arzt, hat folgende Behauptung aufgestellt: „Ich rede aus innerer Überzeugung, gestützt auf jahrelange Erfahrung, wenn ich behaupte, dass von zehn Kranken in den Krankensälen meines Hospitals sieben ihre Krankheit dem Alkohol zuzuschreiben haben. Ich behaupte hiermit nicht, dass unter hundert siebzig betrunken sind. Ich weiß überhaupt von keinem, dass er je betrunken gewesen ist, ich weiß nur soviel, dass sie Alkohol enthaltende Getränke getrunken haben. Sobald der Mensch anfängt, einen Tropfen davon zu sich zu nehmen, wird die Begierde danach ein Teil seiner Natur, und die Natur, die sich daraus bildet, bringt unausweichlich viel Jammer, weil sie sich auf Generationen weitervererbt. Dieser Gedanke hat mich fast dahin gebracht, dass ich meinen Beruf als Arzt und alles andere aufgegeben habe, um einen heiligen Kreuzzug gegen das Trinken zu unternehmen und einem jeglichen zuzurufen: „Hüte dich vor diesem Feind der Menschheit -!“

Das Trinken ist heutzutage der verderbenbringendste Agent in der Welt. Er tötet mehr Menschen als der blutigste Krieg. Es ist die Ursache von Verbrechen, Müßiggang, Armut und Krankheit. Es macht einen Menschen für dieses Leben nutzlos und bringt ihm ewige Verdammnis für das zukünftige. Das Wort GOTTES sagt uns: „Lasst euch nicht verführen!! … Weder die Abgöttischen, noch die Ehebrecher …, noch die Trunkenbolde … werden das Reich GOTTES ererben!“

Und wie vermögen wir es, diesen Feind zu überwinden? Die bittersten Erfahrungen haben es bewiesen, dass der Mensch in eigener Kraft hier nichts vermag. Das einzige Mittel ist die Wiedergeburt – ein neues Leben – die Kraft des auferstandenen CHRISTUS im Menschen. Wer sich starken Getränken hingibt, muss bei dem HERRN seine Hilfe suchen, nur ER kann ihm den Sieg über diesen Feind verleihen. JESUS CHRISTUS ist in die Welt gekommen, dass ER die Werkle des Satans zerstöre. ER kann uns von diesem Feind befreien und losmachen, wenn wir IHN walten lassen.

(D.L.Moody in „Dem Überwinder die Krone“, Oncken-Verlagsanstalt 1897)

C2 H6 O

Gepostet von Joe Wittrock um 19:44

Wenn ich in Schulklassen frage, was durch übermäßigen Alkoholkonsum geschädigt wird, wird meist zuerst die Leber genannt. In der Reihenfolge, in der Alkohol sein süchtiges Opfer zerstört, steht aber die Leber nicht an erster, sondern oft erst an letzter Stelle. Zuerst vergiftet er die geistig-seelische Persönlichkeit des Süchtigen, und damit vergiftet er auch dessen Familie. Dann wird die berufliche Existenz vernichtet, und selbst wenn der Süchtige durch sein Trinken so tief unten angekommen ist, dass er am Bahnhof um Cents bettelt, kann seine Leber sich immer noch erholen, wenn er aufhört zu trinken.