Gästebuch

Hier befindet sich das Gästebuch. Hinterlasse mir doch bitte einen Eintrag! Ich freue mich drauf, von Dir zu hören…
(Die Einträge werden erst nach Freigabe veröffentlicht. Also nicht wundern, wenn noch nicht sofort etwas erscheint, nachdem Du Deinen Beitrag abgeschickt hast!)

41 Kommentare

  1. Hallo lieber Joe,
    die Seite ist sehr sehr ansprechend! Gut gemacht mein lieber Bruder in Jesus.

    Für alle die das hier lesen:
    Ich war ca. 33 Jahre Drogenkrank (habe mit 16 Jahren meinen ersten Joint geraucht). Es wurde so in meinem leben das ich trotz vieler Fähigkeiten, guten Ausbildungen, tollen Arbeitgebern und mehr als genügenden Aufstiegsmöglichkeiten nie wirklich Arbeit hatte.
    Habe viel gekifft und wenn das nicht war habe ich viel Alkohol getrunken. Kurz gesagt ich wurde blöde. Kurz gesagt ich wurde nachts mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert da meine Anadamid Reseptoren so voller Kiff waren das meine Atmung aussetzte.

    Da habe ich mich dazu Entschlossen in der Tagesklinik der LVR Eitorf einen Entzug zu machen und dabei festgestellt das ich hochgradig Depressiv war. Habe eine Therapie gemacht.
    Es hat 6 Wochen gedauert bis der Kiff abgebaut war.
    Und 6 Monate bis ich sagen konnte das ich „clean“ war.
    Habe „No Hope In Dope“ in dieser Zeit im Internet gefunden.
    Joe hat mir sehr geholfen. Außer den Ärzten war er eigentlich der Einzige der mich verstand.
    Er hatte immer Zeit, gab mir Mut und Hoffnung.

    Ich bin ihm sehr Dankbar und verpflichtet!
    Das heißt bei mir das ich Ihn und den lieben Gott unterstütze.

    Auf…“FB“…findet ihr mich unter…“Kookie Andreas Koch“.
    Wenn ich die Seite für außenstehende zeitlich gesperrt haben sollte so habe ich meine Gründe. Sendet mir dann eine Freundschaftsanfrage mit Nachricht. Dann öffne ich euch das.

    Drogenfrei werden ist arbeiten an sich selber.
    Schnellheilungen und Wunder gibt es durch J E S U S , aber in meinem Fall hat der liebe Gott entschieden das ich darum Kämpfen müsse.
    Das war gut, denn da waren Bindungen an den Teufel, Lebenserfahrungen die auf Drogenkonsum beruhten und neu „erlebt“ werden sollten.

    Bin heute Drogenfrei, habe Arbeit und lebe nicht nur Zufrieden sondern Glücklich.

    Aber J E S U S war der , der alles gelingen gelassen hat. Ohne Gott, ohne das Gebet, ohne den Heiligen Geist wäre ich nicht gesundet.

    Wer Probleme mit Drogen hat kann sich jederzeit an unseren lieben Gott wenden. Er wird dir zuhören und dir helfen.

    Joe die Seite ist Gut.

    Auf…“FB“…findet ihr mich unter…“Kookie Andreas Koch“.

  2. Max sagt:

    Bin auf deine Seite gestoßen und musste echt schmunzeln. Ich fühle mich an die Anti-Drogen Kampagnen aus den 80ern erinnert. Wie sehr diese durch die „aus dem Auge aus dem Sinn“-Taktik gefruchtet hat ist nicht schwer zu erkennen. Über Drogen aufklären ist der einzige Weg zu bewusstem Drogenkonsum, bei dem Spruch „das ist alles soo gefährlich“ merkt man doch sehr schnell, wenn man seine Freunde diverse Sachen konsumieren sieht die nicht gleich zusammenklappen was das für ein Mist ist. Mal von dem ganzen Schubladendenken abgesehen. Und die religiöse Missionierung hat bei diesem Thema schon 2x nichts verloren. Für mich ist diese Seite sehr realitätsfern.
    Grüße Max

    • Joe Wittrock sagt:

      Moin Max,
      was hilft wem weiter? Droge ist ein komplexes Thema, dem wir uns von ganz verschiedenen Ebenen nähern können. Wo liegen deine Erfahrungen? Über Drogen aufklären ist der einzige Weg … soweit kann ich deinen Satz stehen lassen. Das tue ich seit vielen Jahren.
      Joe war 1968 14: Als 1972 Conny Kramer starb, hatte ich mein Abitur in der Tasche, war Hardcore-Kiffer, begann mit LSD zu experimentieren, Freunde und Bekannte starben reihenweise infolge ihres Alk- oder Heroinkonsums. Seit 1982 lebe ich straight edge, d. h. in einer zufriedenen Nüchternheit, kommt einfach besser, wenn du in dem Job was bewegen willst.
      Dass ich Nikotin,die Killerdroge Nr. 1, besiegt habe, betrachte ich als eine meiner größten Lebensleistungen. Ach ihr lieben Kinderlein, Nikotin ist doch harmlos, davon sterbt ihr nicht gleich, wenn ihr aufgeklärt genug seid, dieses wunderbare Geschenk der Natur nicht zu essen sondern zu rauchen. Und bitte nicht am Filter anstecken sondern am anderen Ende … hör doch auf. Schon die erste tut dir nicht gut, also am besten ganz die Finger von diesen Dingern …
      Und was deinen Missionierungsvorwurf anbelangt: Da ich in einer Beziehung mit dem lebendigen GOTT lebe, bin ich gegen alle Versuche der religiösen Seelenfänger, mich in eine ihrer Sektenschúbladen stecken zu wollen, weitestgehend immun. Ich habe Hilfe und Befreiung durch +JESUS CHRISTUS erlebt, kenne große Scharen von Menschen, denen es ebenso gegangen ist, klar, dass ich das auch weitergebe.
      Sieh mal, die Süchtigen und Kranken, die in die Therapie gehen, haben in der Regel Probleme mit sich selbst, mit anderen, mit Ausbildung und Beruf, mit Schulden, und dann ist da vor allem auch die Sinnfrage: Wo komme ich her, was soll ich hier, wo gehe ich hin. So ist auch Spiritualität ein Riesenthema. Wenn das gelöst ist,findet sich auch für alles andere eine Lösung.

      • Max sagt:

        Erst einmal großen Respekt für deine ausführliche Antwort. Habe mir deine Seite nun ein 2tes mal angesehen und du hast recht, die Zahl an Arten sich diesem Thema zu nähern ist groß. Da ich selbst nicht religiös bin kann ich wohl mit deiner Herangehensweise wenig anfangen, ich finde deinen guten Willen jedoch trotzdem sehr edel. Und wenn es funktioniert umso besser. Ich selbst als angehender Chemiker sehe allerdings das Thema und allein das Wort „Droge“ gefühlt ein wenig pragmatischer. Was nämlich mit bestimmten psychoaktiven Substanzen erreicht werden kann, ist unvorstellbar. Und da ich selbst durch Umgang und Alter mehr als up to date bin, wie es heute so zu geht, erkenne ich sehr viele Dinge, die mit dem Drogenkonsum in Verbindung stehen. Deswegen sind die meisten Drogenkampagnen in meinen Augen großer Müll (dazu angemerkt verfolgen viele nicht mal gute Absichten siehe Narconon) und ich bin da sehr skeptisch. Zu sagen bleibt mMn (auch wenn ich jetzt den Fehler mache und mit diesem Satz alle Drogen über einen Kamm schere), dass Drogenkonsum weder „schlecht“ noch „gut“ ist, er kann jedoch komplett falsch aber auch richtig sein. Der Zusammenhang machts.
        Viele Grüße, Max

        • Joe sagt:

          Alright, alright … möchte dir ein Buch des Pharmakologen Prof. A.E. Wilder Smith empfehlen: Das Drogenproblem, Ursache und Behandlung der Drogenepidemie.
          Unter http://aud.souldata.net/0107/4740_drogen_19840209_32.mp3 findest du auch einen Vortrag von ihm zum Thema. Der Mann hatte es echt auf dem Kasten,
          Joe

          • farmerboy sagt:

            talk with me about spirituality and drugs at transylvania calling 2014. the gathering of the psychodelic tribes in the woods of mushromania 🙂 take a timeout joe, get back to the people who really understand you. to your family! psytrance right from goa, india. namaste brother!

            by the way. what would jesus do?

            jesus would visit us, accept with huge pleasure, that we are the last hippies standing. the last people on this earth who really know what love means and he would be amazed by the lifestyle of our tribes!
            and – last but not least – he would take a fuckin huge load of ganja and acid. because its the natural beautys which his father gave humanity. its in the fuckin bible, brother!

            peace & love & harmony,
            in the name of the one true god
            king of kings, lord of lords, king selasie i the first! hail rastafari!

          • Joe Wittrock sagt:

            „In the darkness of today, false enlightement is sold from every corner. We buy these lies, then struggle blindly down paths of deceit, or we turn away, disillusioned with the search.
            JESUS stands in the midst of this, offering a pure light to those, who are tired, misled or without a hope.
            JESUS said: „I am the light of the world, he who follows me, shall not walk in the darkness but shall have the light of life.“ /Cornerstone magazin ,Jesuspeople USA)

            Not acid, not ganja, not music , JESUS CHRIST alone is the door into a new life, John 10, 7-10.
            Joe

  3. Arno Krumm sagt:

    Hallo Joe,
    klasse neue Homepage! Grüße Dich mit Markus 4 Vers 41

    Und die Jünger fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?

    In Jesu Liebe
    Arno

  4. eDDie sagt:

    Moin Joe,
    hey hey. Geile Seite. Ist echt gut geworden!

    Segen Segen Segen,

    eDDie

  5. Hallo Joe,
    tolle Seite, sehr gut gelungen präsentiert super was Jesus in deinem Leben geniales gemacht hat. Es ist mir ein Vorrecht dich zu kennen und ich bin doch sehr in Papenburg mit meinem Herzen und bete das sein Reich gebaut wird und wächst…. „Für Ihn…. “
    dein Alexander

  6. dieter sagt:

    Lord of Light! Come to us in our darkness. We offer you the false gods. Take them and cast your light upon us. For the night is dark and full of terrors.

  7. peter sagt:

    Hallo Joe, ich bin heute auf deine Internetz-Seite gestoßen und ich bin wirklich sehr begeistert.
    Meine Frau Elisabeth und ich sind ebenfalls sehr gläubig. Dieser Glauben hat mir aus vielen Problemen meines Lebens herausgeholfen.

    Liebe Grüße,

    Peter und Elisabeth

  8. Kookie Andreas Koch sagt:

    Lieber Joe
    Du warst mir in der not ein unbekannter freund.
    du hast mir selbstlos geholfen und bist sehr wahrscheinlich schuld daran das ich mich nicht umgebracht habe. so siehst du das schuld gutes sein kann.
    Ich bin dabei meine geschichte zu schreiben. für dich mein lieber in jesus verbundenen bruder damit du wenn es dir mal richtig schlecht geht ein aufbauendes werk hast an dem du sehen kannst dass alles zu guter letzt gut wird.
    du hast einen verbündeten in mir gefunden.
    der liebe gott ist guuuuuuut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  9. Kai sagt:

    Hallo Joe,

    ich wollte dir mal einen lieben Gruß da lassen und dir zu deiner neuen Seite gratulieren 😉
    Die Seite gefällt mir sehr gut und da wir uns von früher kennen bin ich auch sehr angetan von deiner
    Überzeugung und deinem Einsatz. Ich kann mich noch ganz genau an dein erstes Buch errinnern, ich hoffe das du viele menschen mit deiner präsenz erreichen/helfen kannst..

    Mach weiter so

    Mit besten Grüßen

    Kai-Kevin Emmel

  10. Myriam sagt:

    Hallo Joe,

    Ich musste auch bisschen schmunzeln als ich erstmal die Seite entdeckte. Und dann dachte ich: Wirklich geile Seite!

    Danke dafür! Von deiner Perspektive können nur wenige erzählen! Von daher: sehr sehr wertvoll! Ich werde weiterempfehlen und daraus zitieren!

    Danke!

  11. Nadine sagt:

    Hej Joe,
    bin auf deine Seite durch Soulsaver gestoßen. Ich finds echt so hammer cool, was du hier für ein Werk im Namen Jesus tust. Du bist eine rießige Bereicherung für unsere Welt, die mehr und mehr im Schein der „schönen Drogenwelt“ versinkt. Und gleichzeitig geschehen aber so große Wunder die Gott durch Menschen wie dich tut.

    Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe.
    Röm 5, 20

    Ich habe selber auch eine ziemlich dunkle Vergangenheit. Mein Leben war ein einziger Scherbenhaufen. Beherrscht von Drogen, Alkohol, Benzodiazepine, Essstörung, Borderline, Angstzuständen, Paranoia und der endlosen Suche nach Liebe und Anerkennung in viel zu vielen Partnerschaften. Viele Aufenthalte in Psychiatrie und Drogen Therapiestationen und den Tod als einzigen Ausweg zu sehen liegen hinter mir. Heute ist es für mich ein Wunder, dass ich kerngesund bin, mir überhaupt nichts fehlt als wär meine Vergangenheit „rosig“ und ich überhaupt am Leben bin. Ob durch Geschlechtskrankheiten, Magersucht bis zum verhungern, Medikamente, im Vollrausch irgendwo liegend, hängengeblieben auf Substanzen, vergewaltigt oder mich fast vor den Zug werfend. Gott hat mich unglaublich stark beschützt trotzdem ich derart grauenvoll mit meinem Körper und meiner Seele umgegangen bin. Als mir Jesus begegnet ist, hat sich mein Leben schlagartig verändert. Ich bin langsam von allem frei geworden. Sogar von Zigaretten. Gott schenkt mir jetzt alles, und noch viel mehr, wonach ich mein ganzes bisheriges Leben gesucht habe. Und er gibt mir nicht nur alles zurück, was ich nicht hatte, sondern er gebraucht meine Vergangenheit auf so wunderbare Weise, wie man sich kaum vorstellen kann.

    Jetzt habe ich das Privileg, mit meinem Verlobten zusammen, ( der übrigens auch in der Drogenszene war) einen so wundervollen Dienst für Jesus zu tun. Er gebraucht uns, ehemaligen Suchtfreunden von ihm zu erzählen und Zeugnis für dieses unbeschreiblich erfüllende freie Leben ohne Drogen und mit Jesus zu sein.
    Vor einem Monat haben wir uns taufen lassen, und mein Taufvers den ich von unserem Pastor bekommen habe, beschreibt alles in allem, wonach jeder Mensch auf dieser Welt im Grunde sucht, jedoch nur auf einem Weg dies finden kann:

    Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.
    Johannes 8:36

    Lg Nadine

  12. Hallo Joe, fand Deine Videos und Statements echt klasse. Bin zwar selber kein gläubiger Mensch, aber bewundere Deinen Werdegang.

    Alles Liebe und Gute für Dich und Deine Familie…

    Jasmin

  13. outi müller sagt:

    Shalom Dagmar, shalom Joe! Ihr seid viel in unseren Gedanken und Gebete. Wir haben in der letzten Zeit einigen diese Adresse gegeben. Hoffentlich finden viele hier Hilfe, Ermutigung, Erneuerung… = JESUS. Die Predigt-CD:s bekommen wir auch noch immer von eurer Gemeinde. Im Gebet vereint! Mit Maranatha-Grüßen, Outi. (…und sicher auch Lee, der gerade bei seinen Eltern ist.)

  14. Christian sagt:

    Auch dir lieber Joe wünschen Deiner Familie und Dir Gottes Segen für Eure Wege Liebe Gruesse
    Wir haben eine Hoffnung die die Welt nicht kennt …..singt ein Freund der uns gerade auf dem Hof hilft Liebe Grüße Karin und Christian

  15. Marvin-Heinrich sagt:

    Lieber Joe.
    Gottes Grüsse.

    Einst war Ich bessesen von der Onlinewelt und meinem Leben in World of Warcraft.
    Meine Leben verbrachte ich vor dem flimmernden Bildschirm und der Aufgabe meinen Paladin hochzuleveln.
    Ich wollte mir damals schon helfen lassen aber meine Onlinesucht fand keinen Anschluss.
    Als meine Mutter mir damals in ihrer Verzweiflung meinen Account löschte war ich so verzweifelt dass ich einen
    Selbstmordversuch unternahm. Im Krankenhaus dann besuchte ich die dortige Kapelle. Irgendein Sog hat mich dort reingezogen, heute weiß ich dass es der Allmächtige selbst war. Ich fand meinen Glauben zu Gott der mich in so vielem bestärkte. Ich sprach zu Jesus selbst der mir aufzeigte welchen Weg ich fortan einschlagen sollte.
    In meinem Bestreben auch anderen zu helfen stieß ich auf deine Seite und es scheint mir einen Seelenverwandten gefunden zu haben.
    heute beschränkt sich meine Onlinesucht darauf armen Seelen aus ganz Deutschland zu helfen.
    Dank dir Joe weiß ich dass der Weg Gottes der einzig richtige und wahre ist und unsere Aufgabe darin besteht den Ungläubigen den einzig wahren Glauben zu vermitteln.

    • Joe Wittrock sagt:

      Matthäus 18,11: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu retten.“
      Danke, Marvin für Dein Zeugnis. „Gerettet-Sein schafft Rettersinn, so lautet ein Merkvers der Glaubensväter. Dazu wünsche ich Dir GOTTES reichen Segen,
      Joe

  16. Michi Jarusskij sagt:

    Du hast keine ahnung von drogen und übermittelst falsche fakten
    Du bist einer der gründe wieso die drogenpolitik so wie sie ist, keineswegs funktioniert

    • Joe Wittrock sagt:

      Irgend etwas zu behaupten, ohne es zu belegen, ist eine billige Methode, sich auf einem scheinbar überlegenem Niveau darzustellen. Wie müsste deiner Ansicht nach eine funktionierende Drogenpolitik aussehen? Ich finde unsere bundesdeutsche Drogenpolitik auch nicht überzeugend, maße mir aber auch nicht an, ein Patentrezept zu haben, wie man es besser machen könnte. Im Übrigen bin ich nicht wegen, sondern trotz dieser Politik ( mit GOTTES Hilfe) von Drogen weggekommen. 33 Jahre ist das jetzt her. Beinahe eben so lange engagiere ich mich auch in der ehrenamtlichen Suchthilfe. Also was konkret willst du mir mitteilen oder vorwerfen?

  17. Franz Wolf sagt:

    „Amy Thomson aus Glasgow war ein sehr attraktiver Teenager. Blonde Mähne, geschwungene Augenbrauen, große braune Augen. Einen Haufen guter Freundinnen. Eine Familie, die sie liebt. Sie liebte das Leben. Partys. Auf einer, am 10. Juni 2015, nahm sie MDMA. Ecstasy. Die Droge sollte alles noch schöner machen – und zerstörte mit einem Schlag ihr Leben.
    Die 16-Jährige brach zusammen. So wie drei weitere Mädchen, die auf der Party Drogen genommen haben. Sie wurden ohnmächtig, kamen ins Krankenhaus. Doch während Amys Freundinnen bald wieder entlassen wurden, mussten die Ärzte um ihr Leben kämpfen. Mehr als vier Wochen lag sie im Koma. Und als sie aufwachte, war nichts mehr wie zuvor. Letzten Monat kam sie in ein Rehabilitationszentrum für Patienten mit Gehirnschäden.
    Amy Thomson ist nicht mehr die unbeschwerte 16-Jährige. Sie sitzt nun im Rollstuhl. Sie hat Schwierigkeiten zu sprechen. Ihre Familie hat ein Video von ihr auf einer Facebook-Seite gepostet, die sie eingerichtet hat, um über ihren Zustand zu informieren, um Unterstützung und Gebete für sie zu bitten. „Danke an euch alle“, sagt sie in dem kurzen Film. Sie winkt in die Kamera. Es fällt ihr schwer, den Arm zu heben.
    Britische Zeitungen wie der „Guardian“ oder die „Daily Mail“ berichten darüber mit dem Hinweis, Amys Familie habe das Video ins Netz gestellt, um andere zu warnen. Amys Kusine Kayla hat das Video nämlich so kommentiert: „Einige Menschen mögen geweint haben, als sie das Video sahen, einige haben vielleicht gelacht oder waren geschockt. Aber das ist eben das, was eine winzige Pille mit dir machen kann. Wenn das nicht denen die Augen öffnet, die Drogen nehmen, dann weiß ich nicht, was es sonst ist.“ (welt.de)

  18. Joe Wittrock sagt:

    Ecstasy zerstörte auf einen Schlag ihr Leben!

  19. Domenic Glomb sagt:

    Hier geht ja richtig was ab. Jo Joe… Herr Wittrock alles klar bei ihnen? Hoffe doch gut… Hau rein…

    • Joe Wittrock sagt:

      A l l e s ist ein großes Wort, aber Sören Kierkegaard, ein dänisches Christ, Theologe, Philosph und Schriftsteller hat einmal gesagt: „Es muss ja a l l e s gut werden, weil CHRISTUS auferstanden ist.“
      Das gibt doch eine Menge Hoffnung auch für scheinbar hoffnungslose Fälle.
      Danke für deinen Gästebucheintag,
      Joe

  20. BastiTheKifferKing sagt:

    Hallo Joe yo,

    seit nicht alz zu langer zeit bin ich angefangen zu kiffen. Aber leider habe ich durch das kiffen meine besten Freunde vernachlässigt. Ich habe schon öfters gesagt, dass ich mit dem kiffen aufhören würde. Aber ich schaffe es einfach nicht. Ich möchte meine Freunde nicht verlieren. Aber ich schaffe es einfach nicht mit den jiffen aufzuhören. Ich hoffe du hast ein paar Tipps für mich, wie ich es leichte schaffe mit dem kiffen aufzuhören.

    • Joe Wittrock sagt:

      Dass du selbst aufzuhören möchtest, ist schon einmal eine gute Voraussetzung.
      Nicht was Spass macht, ist jetzt wichtig, auch nicht, was gefällt, sondern was hilft und freimacht.
      Wenn dir das Ernst genug ist, wirf deine Kifferutensilien in die Mülltonne, spül deinen Rest Dope ins Clo, erzähl so vielen vertrauten Personen wie möglich, dass du aufgehört hast, sodass es für dich keine Option mehr ist, einen Rückzieher zu machen, und nimm Kontakt auf zu Leuten, die dir gut tun und dich nicht in Versuchung bringen, wieder anzufangen. Gegen die Unruhe in den ersten Tagen helfen Gespräche, warme Bäder, viel Trinken (Obstsäfte, stilles Wasser, Tees, aber kein Alkohol), lange Spaziergänge, auch Sport und Hobbys. Wenn du Probleme hast, einzuschlafen, nimm dir ein spannendes Buch, dass dir über die Gedanken ans Kiffen weghilft. Fang auf keinen Fall an, wieder gelegentlich zu kiffen, denn dann ist der Rückfall programmiert.
      Mir selbst hätten früher übrigens solche Tipps, so gut sie auch sein mögen, alleine nicht geholfen. U.a. durch meinen exzessiven Haschischkonsum bin ich in den Machtbereich der Finsternis gekommen. Ich war gefangen und kam aus eigener Kraft nicht mehr los. Alle Versuche loszukommen scheiterten an meiner Labilität und Willensschwäche. Erst als ich JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenenen, gekreuzigten und auferstandenen ewigen SOHN GOTTES, meine Sünde und Unfähigkeit, ein drogenfreies Leben zu führen, im Gebet bekannte und ihn mein Leben anvertraut habe, wurde alles anders. Seine Kraft wurde in mir Schwachen mächtig (Die Bibel, 2.Kor.12,9), wen der SOHN frei macht, der ist wirklich frei (Johannes 8, 36). Dass JESUS aus Süchten und Bindungen befreit, ist keine utopische Sehnsucht, sondern erfahrene Erfahrung, die mich mit ungezählten Menschen in der ganzen Welt verbindet.

  21. Robert O. sagt:

    Man sollte mit Cannabis- Konsum vorsichtig sein. Am Anfang macht das Spass, weil allein schon der Geruch lockt und man den Konsum noch unter Kontrolle hat und hin und wieder mal mit Freunden einen Joint durchzieht. Schlimm wird es, wenn Cannabis einen anfängt zu kontrollieren und man es selbst nicht mehr merkt, dass man immer mehr im Elend versinkt. Selbst merkt man das garnicht mehr und findet das als normal. Nach 13 Jahren Kiffererfahrung und einer LVR Behandlung und mit Hilfe des Herrn Jesus Christus seit 2003 abstinent vom dem Teufelszeug. Kann nur jedem raten, die Finger davon zu lassen.

    Lieben Gruss

    Robert 0.

  22. Bernd Meier sagt:

    Zu einer objektiven Meinungsbildung gehört auch, Aussagen kritisch zu hinterfragen.

    1. Der Mensch vertauscht sehr gerne Ursache und Wirkung. Was klingt besser? „Die Drogen sind schuld an meinem kaputten Leben.“ oder „Mein kaputtes Leben ist Schuld an meinem Drogenkonsum.“ Sucht es euch aus, manch einer dreht so hin, wie es ihm gefällt. Ich will damit nicht ausschließen, dass einige Drogen in eine Teufelsspirale führen, aber eine klare objektive Meinungsbildung, die so etwas berücksichtigt, hab ich bisher noch nicht im Internet angetroffen. Menschen neigen anscheinend immer zum Polarisieren.

    2. Drogen sind allgegenwärtig. Das Salz, das ihr esst, könnte man als Droge bezeichnen. Auch der Zucker, den Menschen konsumieren, ist eine Art Droge. Die Liste ist endlos lang, all diese Dinge beeinflussen unser Hormonsystem in gleicher Weise. Allerdings könntet ohne Zucker wunderbar leben und auch das zusätzliche Salz in eurem Essen könntet ihr euch sparen. Der morgendliche Kaffe gehört natürlich auch dazu. Onlinesucht, Sexsucht, Magersucht… Alles, was euch befriedigt, macht süchtig.

    3. Jeder Mensch ist für sich selbst verantworlich. Und jeder Mensch hat individuelle Grenzen. Es spricht nichts dagegen, sich an Grenzen heranzutasten. Auf diese Weise hat die Menschheit schon sehr viel an Wissen und Erfahrung gewonnen. Ein Mensch muss ja anfangen und wieder ein anderer muss es übertreiben. Hätte ein Mensch nicht versucht, ein Flugzeug zu bauen, dann wären wir vielleicht niemals Richtung Himmel geflogen. Allerdings hätten wir dann auch keine Flugzeugabstürze. Aber wir wissen immerhin: Flugzeuge können töten. Verbannen wir sie deshalb aus dieser Welt?

    4. Ich sehe Joe als jemanden, der nicht unbedingt mit gutem Beispiel vorangegangen ist, aber in seinem Leben einige Grenzerfahrungen gemacht und damit vielleicht mehr an Weisheit gewonnen hat als so mancher Professor. Er hat dadurch nicht die Rolle eines Vorbildes, sondern die Rolle eines Aufklärers für mich angenommen.

    Ich habe eine große Bitte:

    Wirft nicht alles in einen Sack. Cannabis ist eine wunderbare Heilpflanze, sie hilft kranken Menschen und ein bewusster Umgang mit ihr ist eine Bereicherung für die Gesellschaft. Wenn ihr vom „Kiffen“ redet, dann meint ihr wahrscheinlich den Mischkonsum mit Tabak. Hinterfragt bitte, welche Droge in diesem Fall vorherrschend ist und somit den Löwenanteil an der Wirkung leistet. Ich kann es wirklich nicht mit anhören, wie Cannabis mit LSD, Opiaten, Alkohol und Nikotin gleichgestellt wird. Warum nicht auch Ibuprofen und Paracetamol in denselben Topf werfen?

    Zu mir: Das einzige, was Cannabis mir bisher Schädliches bewirkt hat, war ein leerer Geldbeutel in meiner Studentenzeit. Ich bin Fan dieser Pflanze seit mittlerweile 8 Jahren. Es hat mir durch meinen Bachelor geholfen, es hat mir durch meinen Master geholfen und es wird mich durch meine Promotion begleiten. Ich konnte während des Studiums nebenbei ein Unternehmen aufbauen und stehe nun mitten im Berufsleben. Ohne Cannabis wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Von allen anderen Substanzen, die ich aus Neugier probiert habe, kann ich allerdings nicht viel Positives berichten.

    Das ist meine Position und bei anderen Menschen mag es anders aussehen. Mein Bild in dieser Gesellschaft leidet allerdings mit, wenn Menschen, die den Konsum von Drogen verantwortlich für Ihr Leben machen, dies in der Öffentlichkeit auch genau so darstellen. Und genau das ist der Grund, warum ich hier schreibe.

    Meine Meinung zu Gott möchte ich hier nicht mit einbeziehen. Dies spielt in dieser Hinsicht keine Rolle. Es sei jedoch gesagt, dass ich großen Respekt vor Leuten habe, die Ihren Glauben gefunden haben.

    • Joe Wittrock sagt:

      Danke für deine Meinugsäußerung, meine Gedanken gingen bis vor etwa 35 Jahren in etwa die gleiche Richtung. Heute weiß ich, dass Erfahrung nicht mit Weisheit gleichzusetzen ist. Ich habe Erfahrungen gemacht ähnlich denen eines Vogels,dem die Federn gestutzt wurden.Er macht dann alle möglichen Erfahrungen, nur fliegen kann er damit nicht mehr. Würdest du ihn deshalb als weise bezeichnen? Weisheit ist ein Geschenk GOTTES, um das wir Ihn bitten dürfen, wenn es uns an ihr mangelt. Dazu ist diese Weisheit so ganz anders als die KLugheit der Welt.Sie ist erstens rein, dann friedsam, milde …“ (Jak. 3,17). Das ist auch der Prüfstein, der uns zeigt, ob das, von dem wir denken, es sei weise, von Gott kommt oder nicht. Die Weisheit von oben übervorteilt niemals den Bruder/die Schwester, die Weisheit von oben ist nicht streitsüchtig, neidet nicht, lügt nicht (Jak. 3,14 ff.).
      Trotzdem nochmals zurück zu meinen Erfahrungen. Selbst wenn du deine Pfeichen nur pur rauchst, d. h. ohne Tabak, steigt der Herzschlag, nimmst du eine Menge an Schadstoffen auf, 8 Jahr bei mäßigem Konsum ist noch nicht einmal so ganz viel, aber irgendwann bekommst auch du den Bumerang. Die ersten Jahre laufen Raucher und Nichtraucher noch relativ parallel neben einander, aber dann klafft de Schere immer mehr auseinander. was Leistungbereitschaft, Leistungsfähigkit, Fitness usw. anbelangt. Selbst das Kiffen wird am Ende immer mehr zur Quälerei. Spätestens, wenn Lungen und „Pumpe“ in Mitleidenschaft gezogen werden, ist der Spass vorbei. Einige meiner so called friends sind infolge ihres Langzeitkonsums körperlich bereits beträchtlich ausgebremst, andere haben sich buchstäblich totgeraucht (Lungenempyzem mit 55, Magenkrebs mit 33, u.s.w., u.s.w.) Ich kann der ganzen Kifferei nichts Positives mehr abgewinnen, außer dass es ein paar Pflanzenzüchtern und Dealern zu deinem Geld verhilft, wie du es richtig erkannt hast! Wirf die Krücken doch einfach weg! Sich entspannen, relaxed kreativ sein, beinahe jede Tätigkeit geht auch ohne Drogen viel besser. When I found myself in times of trouble, Marie Johanna spokes to me, had spoken words of wisdom: Let it be! 1982 habe ich endgültig mit der Kiffferei aufgehört und diesen Entschluss bis heute niemals bereut.

      l

  23. Franz Wolf sagt:

    Gut, dass du gehört hast!

  24. Wilmer sagt:

    Hey lieber Joe,

    ich & die Crew freuen uns riesig, dass du uns auf deinem Blog bekannt machst. Fetten Dank dafür!
    Im ostfriesischen Moorland gibts ja bekanntlich viele Kröten. Bin voll happy, dass ich da jetzt mitquaken darf.

    Haste super gemacht!

    Liebe Grüße
    Wilmer – the animal, Claudi & Jupp

  25. Horsti sagt:

    War schon lange nicht.mehr hier wo du aux der alten Hp auch mein Zeugnis hattest. MAN kann es jetzt auf http://www.bezeugt.de nachlesen. ES GESCHAH AM KUHDAMM. Liebe grüsse wurde durch eine Erinnerung auf Facebook darauf aufmerksam! Auch liebe grüße an Dagmar! Karin&Christian vom http://www.junkergrund.de

  26. Matthias Ulmer sagt:

    Hallo, ich bin jetzt schon einige Jahre clean. Hatte Cannabis-Produkte konsumiert. Freue mich, dass es hier eine professionelle Seite zum Thema mit einer ganz persönlichen Note gibt. Es ist erstaunlich, wie man im Alltag mit Menschen zu tun hat, die auch ähnlich süchtig sind. Es ist befreiend zu wissen, dass Jesus einen ganz persönlich führt. Jedoch sehn wir das oftmals erst wenn wir wieder einmal innehalten und zurückblicken. Wer Mut zum Wesen und Mut zum Leben hat, der trifft immer auf sein ganz persönliches Backup; seien es Menschen, Engel, Jesus oder der Engel des Herrn (Gott persönlich). Niemals darf man als Christ sich von seinem Weg – mit Ihm – abbringen lassen. Wenn jemand krank ist, dann sind es die andern, aber nicht wir Christen. Denn: Der Fürst dieser Welt (Luzifer) macht der Welt (den Ungläubigen) Geschenke. Uns Christen auf der andern Seite bekämpft er massiv. Wir werden übrigens auch oftmals von den Ungläubigen angefeindet, weil unser Verhalten von jenen nur selten nachvollzogen werden kann. – Ich bin nicht allein – Der Tod ist die Grenze zum Leben. Praise the Lord Jesus Christ. Es gibt nur Einen Herrscher: Jesus Christus, Herr über alles und alle!

  27. Lukas sagt:

    Hallo,
    Ich glaube ich habe damals ein Votrag von ihnen und ihrer frau gehört als ich gefirmt wurde. Naja wie dem auch sei, wie sind sie zu gott gekommen? Wie konnten sie als sie lsd und cannabis (psycho aktiv wirkende substanzen) sich zu gott wenden? Ich selber habe nun auch ein drogenproblem und musste schmunzeln, als mir ihre worte von damals wieder in den kopf kamen : „ich fing an, alles was aus kunststoff bestand, aus dem fenster zu werfen“.
    Meine augen wurden erst durch drogen geöffnet und fange an alles zu hinterfragen. Nunja das wird die welt durch kunststoff zerstören ist ja sowieso klar. Aber die drogen machen einem soetwas erst richtig bewusst.
    Nun zurück zu meinem „drogenproblem“, wie kann ich auf gott hoffen wenn ich nicht an ihn glaube, ich würde gerne .. aber kanns einfach nicht. Was soll ich bitte tun? Muss so ein charakter wie ich erst am tiefpunkt sein damit sich was ändert?

    Liebe grüße
    Lukas

    • Joe Wittrock sagt:

      Moin Lukas,
      eine kleine Korrektur vorweg. Ich habe damals nicht gesagt, dass ich „alle Kunststoffteile“ aus dem Fenster geworfen habe, sondern im LSD-Rausch erschienen mir persönliche Gegenstände wie Schallplatten oder Bücher wie Zivilisationsmüll, wie „Plastik“, die ich dann auf diese Weise entsorgt habe.
      Dennoch vielen Dank für deinen Gästebucheintrag.
      Die negativen Folgen ungebremster Ausbeutung vorhandener Ressourcen und Rohstoffe sind so offensichtlich, dass man dazu wirklich keine Drogen benötigt, um das zu erkennen. Im Gegenteil, unter Drogeneinwirkung lässt das logische Denken rapide nach, eine Realitätsverzerrung tritt ein, bruchstückhaftes assoziatives Denken tritt in den Vordergrund. Aus diesem Grunde bringt es auch meist wenig, mit Berauschten oder Betrunkenen zu diskutieren, nüchtern sieht die Welt anders aus.
      Dies als Hinführung zu deiner ersten Frage, wie GOTT mich im Drogenrausch überhaupt erreichen konnte. Für GOTT hingegen ist das kein Problem. Im Alten Testament, im Buch Daniel Kap. 5, wird von einer rauschenden Party des letzten babylonischen Herrschers Belsazar berichtet. Tausende von Gästen waren geladen, der Wein floss in Strömen. Als der König, völlig betrunken, aus dem jüdischen Tempel geraubte heilige Geräte entweihte, wurde er von GOTT durch die Finger einer Menschenhand, die an die Wand schrieben, gewarnt: „Mene, mene, tekel upharsin.“ Das bedeutete „gezählt, gewogen und für zu leicht befunden“. Belsazar war schlagartig nüchtern.
      Bei mir hat das länger gedauert. Freunde und Bekannte starben im Suff oder Drogenrausch, ich selbst wurde immer häufiger und länger zwangsweise in psychiatrische Anstalten eingewiesen. Ich merkte, dass ich mein Leben nicht mehr im Griff hatte, ich suchte überall nach Hilfe. So kam ich auch in Kontakt mit jungen Menschen in einer christlichen Teestube in Oldenburg, die JESUS CHRISTUS kannten als den, der für ihre Sündenschuld gestorben ist, der sie befreit hatte aus ihren Ängsten und Bindungen, der sie liebt, der jetzt für sie lebt, der ihr Herr ist, dem sie gehorchen, weil sie ihn lieben und dem sie vertrauen. Durch weitere krasse Erlebnisse wuchs die Einsicht, dass auch ich diesen Retter und Befreier nötig hatte, dass mein Leben vor GOTT nicht in Ordnung war und dass mir das Wichtigste im Leben noch fehlte: Frieden mit GOTT. Durch all den Drogennebel drang Seine Stimme: „Komm her zu mir, der du dich abmühst und unter deiner Last leidest! Ich werde dir Ruhe geben.“ Natürlich gab es noch Kämpfe und Anfechtungen, aber diese Stunde, in der ich JESU Angebot angenommen habe, sollte der Anfang eines völlig veränderten und erneuerten Lebens werden.
      Nun zu deiner zweiten Frage, muss ich erst am Tiefpunkt sein, damit sich was ändert, weil „only drowning men could see HIM“ (Leonard Cohen, 1934 -2016, in „Story of Suzanne“). Ich weiß es nicht. Sicherlich, „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt (Römer 1,20). Und durch Sein Wort gibt uns GOTT auch die Antwort auf die tiefsten Fragen unseres Herzens. Die Bibel sagt uns, wer JESUS ist und zeigt uns, wie wir an an IHN glauben können. Aber dann sind da unser Stolz, unsere Selbstgerechtigkeit, unsere Rebellion, unser „Es-besser-wissen-Wollen“ und was uns sonst noch hindert, IHM ganz zu vertrauen.
      Schreib mir doch mal, was Du über GOTT denkst. Was sind in deinen Augen Seine Eigenschaften? Wäre doch möglich, dass du dich bisher in manchen Dingen geirrt hast. Gib Gott sozusagen einen Vertrauensvorschuss und lass dir zeigen, wie Er wirklich ist, damit du nicht von jemandem, der „ein Drogenproblem hat“ zu jemandem wirst, der ein „Drogenproblem (-fall) ist“. Das geht nämlich mitunter ganz rasant.
      Joe

  28. So, jetzt hinterlasse ich auch in Deinem Gästebuch einen Gruß von mir: Herzliche Grüße und alles Gute. Möge auch Dein Internet-Auftritt dem Herrn aller Herren zum Menschenfang dienen. Jedenfalls sind immer noch affine Jungs und Mädels in der Welt – das weiß ich von meinen eigenen Kindern her. Möge der König der Könige überall mit und durch Seinen Heligen Geist die Wunder wirken, die Er will. „An honest man is the noblest work of God.“ A. Pope

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