Christ werden – wie geht das?

Ich werde Christ . wie?

 Christ werden = errettet werden

 aus der Welt,

 aus der Macht der Sünde,

 aus der Macht des Teufels uns seiner Dämonen,

 von allen meinen Sünden,

 vom ewigen Tod, verbunden mit der Höllenstrafe.

Als Christ für GOTT leben bedeutet: IHM gehorchen, IHM dienen, Gemeinschaft mit IHM haben, IHN bezeugen – jetzt und alle Zeit. Wenn ich Christ werden will, bin ich dazu bereit. Das bedeutet aber, dass ich mich bewusst von allem abwende, was nicht GOTTES Weg für mich ist und was dem Namen meines GOTTES keine Ehre macht. Das ist so gut wie alles, was mein bisheriges Leben ausmachte.

Die evangelikale Christenheit lehrt bis heute: Wenn du Christ werden willst,

1. musst du erkennen, dass du ein Sünder bist,

2. musst du erkennen, dass du als Sünder keine Gemeinschaft und keinen Frieden mit GOTT bekommen kannst,

3. musst du das Evangelium von CHRISTUS hören und für dich persönlich annehmen,

4. musst du GOTT danken und ein Leben der Dankbarkeit führen.

5. Manche fügen hinzu: „Und dich taufen lassen.“

Darum ist die Verkündigung des Evangeliums zuerst darauf ausgerichtet, dass den Hörern ihr sündiger Zustand bewusst wird. Sie lernen, den Unterschied zwischen der Sünde, die seit Adam in dem Menschen herrscht, und den unzähligen Sünden, den einzelnen falschen Taten, die sie selbst und alle anderen getan haben und die alle aus der „Sünde“ hervorkommen. „Alle Menschen sind Sünder, du also auch! Das erkennst du daran, dass du selbst unzählige Sünden begangen hast. Das bedeutet Trennung von GOTT. Diese Trennung gilt für ewig. Das ist sehr, sehr schlimm! Sie bedeutet praktisch: Ewiger Verbleib im Feuersee ohne Hoffnung auf spätere Befreiung.

Aber es gibt einen Ausweg: Das Evangelium. Jetzt liegt es an dir: Nimmst du es an oder lehnst du es ab? – Und das heute. Du entscheidest damit über dein ewiges Schicksal! Denn nach dem Sterben (und du weißt nicht, wann du sterben wirst!) gibt es keine Möglichkeit mehr für dich, das Heil GOTTES anzunehmen.“ Wenn sich der Mensch entschieden hat, das Evangelium für sich persönlich anzunehmen, ist er „für Zeit und Ewigkeit gerettet“. Jetzt wird von ihm erwartet, dass er sich aber auch dankbar erweist, indem er gute Werke tut und seinerseits das Evangelium weitersagt.

Was sagt die Schrift dazu?

1. Es geht um die Frage: Bin ich gerettet oder verloren?

Es geht also um alles: Tod oder Leben, verloren oder gerettet, unter dem Zorn GOTTES und damit dem Gericht verfallen sein oder „das ewige Leben haben“.

Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

1.Johannes 5,12: Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

Johannes 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe (Wer also nicht glaubt, geht verloren.)

2. GOTT will, dass alle Menschen gerettet werden

GOTT ist Liebe! ER sagt ausdrücklich, dass ER die Rettung der Menschen will, weil ER keinen Gefallen am Tod des Sünders hat.

Hesekiel 33,11: Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jahwe, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern dass der Gesetzlose von seinem  seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?

1.Timotheus 2,3-5: Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heilandgott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus …

1.Timotheus 4,10: … denn für dieses arbeiten wir und werden geschmäht, weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Erhalter (wörtlich: Retter = sotēr) aller Menschen ist, besonders der Gläubigen.

3. Dafür hat ER die Voraussetzung geschaffen: ER hat Seinen SOHN gesandt und die Welt mit sich selbst versöhnt

Das sprechen wir mit großer Ehrfurcht und Liebe aus: GOTTES Liebe sandte Seinen SOHN in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde, um die Sünde im Fleisch zu verurteilen (Römer 8,3).

Und der SOHN war gehorsam. ER kam und hat sich selbst für unsere Sünden hingegeben, damit er uns herausnehme aus der gegenwärtigen bösen Welt, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters (Galater 1,4).

Das bedeutete für den SOHN, dass ER einen Weg unbeschreiblicher Erniedrigung zu gehen hatte. ER ging ihn demütig, in Gestalt eines Sklaven, dem VATER „gehorsam bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze“ (Philipper 2, 7-8).

Damit hat unser HERR JESUS CHRISTUS stellvertretend für uns den Tod erlitten, ER hat alle unsere Sünden gesühnt. ER ist für uns zur Sünde gemacht worden und darum zum Fluch geworden (Hebräer 2,9; 1.Johannes 2,2; Galater 3,13).

Und dadurch ist für den Sünder der Weg in die ewige Gottesgemeinschaft frei geworden.

Johannes 3,16-17: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf dass er die Welt richte, sondern auf dass die Welt durch ihn errettet werde.

2.Korinther 5,19: … nämlich dass Gott in Christo war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend, und hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt.

Kolosser 1,19-20: …denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen und durch ihn alle Dinge (alle Dinge: ta panta = alles) mit sich zu versöhnen indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

Römer 5,10: Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.

4. Das muss geglaubt werden!

GOTTES Wort macht die Rettung des Menschen abhängig von seinem Glauben an die Botschaft des Evangeliums.

„Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16).

Glauben bedeutet in diesem Zusammenhang: das Heilsangebot GOTTES annehmen, die Rettung, die CHRISTUS uns anbietet, für sich persönlich ergreifen. Annehmen und danken, danach ein Leben als Geretteter führen.

Apostelgeschichte 16,30-34: Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, auf dass ich errettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus. Und sie redeten das Wort des Herrn zu ihm samt allen, die in seinem Hause waren. Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er wurde getauft, er und alle die Seinigen alsbald. Und er führte sie hinauf in sein Haus, setzte ihnen einen Tisch vor und frohlockte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Hause.

Apostelgeschichte 20,21: … indem ich sowohl Juden als Griechen bezeugte die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus.

Apostelgeschichte 10,43-48: Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.

Römer 3,27: Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.

Römer 5,1: Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Galater 2,16: …dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf dass wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.

Römer 3,28: Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.

Apostelgeschichte 8,37: Philippus sagte: „Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es gestattet. Er antwortete und sagte: „Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist“.

5. Glauben – wie macht man das?

Glauben können wir nicht aus uns selbst.

5.1. Glaube ist eine Gabe GOTTES

Glauben kann man, wenn GOTT eine Offenbarung gibt. Nicht durch Nachdenken, nicht aufgrund logischer Schlussfolgerungen, „nicht aus eigener Vernunft noch Kraft“ können wir „an JESUS CHRISTUS glauben oder zu IHM kommen“ (s. Luthers Erklärung zum 3. Artikel des Glaubensbekenntnisses!)

2.Korinther 4,3-4: Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, in welchen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.

Matthäus 16,17: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.

Epheser 2,8-9: Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, auf dass niemand sich rühme.

Apostelgeschichte 9,22: Und alsbald fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er wurde sehend und stand auf und wurde getauft. Und nachdem er Speise genommen hatte, wurde er gestärkt.

Apostelgeschichte 16,14-15: Und ein gewisses Weib, mit Namen Lydia, eine Purpurkrämerin aus der Stadt Thyatira, welche Gott anbetete, hörte zu, deren Herz der Herr auftat, dass sie achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber getauft worden war und ihr Haus, bat sie und sagte: Wenn ihr urteilet, dass ich dem Herrn treu sei, so kehret in mein Haus ein und bleibet. Und sie nötigte uns.

2.Timotheus 2,25: … der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit …

Psalm 80,8: O Gott der Heerscharen! Führe uns zurück, und lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden.

5.2. Voraussetzung von unserer Seite: Buße

Buße tun bedeutet: Das Denken ändern, Umdenken, Umsinnen. Normalerweise denken Menschen meist an sich selbst. Sie wollen etwas bedeuten, Anerkennung finden und so weiter. Wenn der HEILIGE GEIST einen Menschen dazu bringt, dass er fragt: „Was soll ich tun, dass ich Gemeinschaft mit GOTT finde, gerettet werde, ewiges Leben bekomme?“, dann führt ER ihn in tiefere Buße, so dass er sein ganzes Leben im Lichte GOTTES erkennen kann. Er beginnt, um Hilfe zu rufen, und GOTT schenkt den Glauben.

Apostelgeschichte 2,38-41: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen.

Lukas 13,3: Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.

Lukas 24,47: … und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem.

2.Petrus 3,9: [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, dass irgend welche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.

Apostelgeschichte 17,30: Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun sollen.

Apostelgeschichte 11,18: Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.

5.3. Von GOTTES Seite – Erwählung

Wir sind versucht, gegen diese Aussage aufzubegehren. Aber die Schrift gibt uns sehr deutliche Hinweise. ER, der die Herzen kennt, weiß, wen ER ruft und wen (noch) nicht. Dass es bei IHM keine Ungerechtigkeit gibt (Römer 9,14), versteht sich von selbst. Es sei gerne zugegeben, dass sich für unsere Logik an dieser Stelle Schwierigkeiten finden, nicht aber bei GOTTES Logik (Jesaja 55,9). ER kennt alles, weiß, was ER sich vorgenommen hat. So dürfen wir IHM vertrauensvoll und demütig die Ehre geben in der Gewissheit, dass unser GOTT barmherziger ist als wir und dass ER gerechter ist als wir. Außerdem wird es einen Tag geben, an dem sich alles aufklären wird – wenn ich „erkennen werde, gleichwie auch ich erkannt worden bin“ (1.Korinther 13,12).

Apostelgeschichte 13,48: Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

Römer 9,11: selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf dass der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),

Apostelgeschichte 2,47: … lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich [zu der Versammlung] hinzu, die gerettet werden sollten.

5.4. Auch Buße ist ein Geschenk GOTTES, eine Wirkung Seines GEISTES

2.Timotheus 2,25-26: …der in Sanftmut die Widersacher zurechtweist, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit, und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels, die von ihm gefangen sind, für seinen Willen.

5.5. So ist unsere Errettung ganz und gar das Werk der Gnade und der Barmherzigkeit GOTTES ohne unser Zutun

Epheser 2,9-10: … nicht aus Werken, auf dass niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf dass wir in ihnen wandeln sollen.

2.Timotheus 1,9: … der uns errettet hat und berufen mit heiligem Rufe, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christo Jesu vor den Zeiten der Zeitalter gegeben.

Römer 11,5-6: Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade. Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

Jeremia 31,18: Wohl habe ich Ephraim klagen hören: Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt worden wie ein nicht ans Joch gewöhntes Kalb; bekehre mich, dass ich mich bekehre, denn du bist Jahwe, mein Gott.

Titus 3,4-7: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heilandgottes erschien, errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesum Christum, unseren Heiland, auf dass wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben würden nach der Hoffnung des ewigen Lebens.

6. „Christ wird man durch Entscheidung“

6.1. GOTT fordert uns auf, Buße zu tun

Das unter 5. Gesagte schließt aber nicht aus, dass der Mensch etwas tun kann und etwas tun soll. Der Mensch steht unter der Herrschaft der Sünde. GOTT gebietet, dass er umkehren, dass er Buße tun soll.

Apostelgeschichte 17,30: Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun sollen,

Apostelgeschichte 3,19: So tut nun Buße und bekehret euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn.

Lukas 5,32: …ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. Apostelgeschichte 3,19: So tut nun Buße und bekehret euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn.

6.1.1. Lasst euch versöhnen

2.Korinther 5,19-20: … nämlich dass Gott in Christo war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend, und hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt. So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

6.1.2. Lasst euch erretten

Apostelgeschichte 2,40: Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht!

6.2. GOTT fordert uns auf, zu glauben

Apostelgeschichte 16,31: Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.

6.3. Ich kann das Angebot GOTTES annehmen oder ablehnen, IHM gehorchen oder ungehorsam sein

Josua 24,15a: Und wenn es übel ist in euren Augen, Jahwe zu dienen, so erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt.

Jesaja 30,15: Denn so spricht der Herr, HERR, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; in Stillsein und in Vertrauen würde eure Stärke sein. Aber ihr habt nicht gewollt.

Lukas 13,34: Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

6.4. GOTT schenkt Gnadenstunden, in denen der Mensch annehmen muss

Hebräer 4,7: So bestimmt er wiederum einen gewissen Tag: „Heute“, in David nach so langer Zeit sagend, wie vorhin gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht“.

6.5. GOTT fordert zur Entscheidung heraus, aber ER wirkt alles: Wollen und Vollbringen

Es ist wahr: Wir müssen uns entscheiden. Aber ob und wie wir uns entscheiden ist GOTTES Werk; ob wir nach IHM verlangen, ob wir bereit sind, unser früheres Leben aufzugeben, um IHM zu dienen, das hängt von IHM ab. Unser Flehen und Rufen nach Frieden mit GOTT, unsere Tränen der Buße – ER ist es, der es uns in Seiner Gnade schenkt, an IHN glauben zu können. Dabei ist GOTT nicht ungerecht, und ER ist voller Liebe und Güte. Verstehst du das? Kann man das begreifen? Nein.
Noch können wir nicht verstehen und begreifen, aber wir halten an unserem Vertrauen fest: „Denn Gott hat alle zusammen in den Unglauben eingeschlossen, auf dass er alle begnadige. O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? Oder wer hat ihm zuvorgegeben, und es wird ihm vergolten werden? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen (Römer 11,3236).

Philipper 2,13: … denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen.

Römer 9,15-16: Denn er sagt zu Moses: „Ich werde begnadigen, wen ich begnadige, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme“. Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.

7. Bekehrung von … – Bekehrung zu

Bekehrung bedeutet Umkehr. Wenn ich mich bekehre, ändere ich den Weg, den ich gehe. Bisher folgte ich Satan, Welt und Sünde, jetzt aber gehe ich GOTTES Wege. Bekehrung bedeutet ebenfalls Besitzwechsel. Bisher gehörte ich Satan, Welt und Sünde, jetzt aber gehöre ich meinem GOTT.

7.1. Bekehren von den Götzen zu GOTT

Apostelgeschichte 14,15: Männer, warum tut ihr dieses? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, welcher den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist.

1.Thessalonicher 1,9: Denn sie selbst verkündigen von uns, welchen Eingang wir bei euch hatten, und wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt, dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.

7.2. Bekehren von der Finsternis zum Licht

Apostelgeschichte 26,18: … ihre Augen aufzutun, auf dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, auf dass sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.

7.3. Bekehren zu GOTT

Biblische Bekehrung ist immer Bekehrung zu GOTT. Es ist nicht damit getan, die Götzen wegzutun, ein gutes Leben zu führen, Untugenden in sich zu bekämpfen. Es geht darum, dass wir uns bewusst und willig GOTT zur Verfügung stellen, um für IHN zu leben (lies Römer 7,4; 2. Korinther 5,15; 1. Thessalonicher 1, 9).

Apostelgeschichte 9,35: Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und Saron wohnten, welche sich zum Herrn bekehrten.

Apostelgeschichte 11,21: Und des Herrn Hand war mit ihnen, und eine große Zahl glaubte und bekehrte sich zu dem Herrn.

Apostelgeschichte 15,19: Deshalb urteile ich, dass man diejenigen, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhige, sondern ihnen schreibe,

Apostelgeschichte 26,20: … sondern verkündigte denen in Damaskus zuerst und Jerusalem und in der ganzen Landschaft von Judäa und den Nationen, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren, indem sie der Buße würdige Werke vollbrächten.

8. Der Buße würdige Früchte bringen

Buße und Glaube führen zur Errettung des Menschen. Damit fängt ein ganz neues Leben an. Es gibt ein „Einst“ und ein „Jetzt aber“ (Römer 11,30; Epheser 2,13; Epheser 5,8; 1.Petrus 2,10). Das zeigt sich an den „Früchten“, die das neue Leben hervorbringt. Die alten Werke („des Fleisches“) werden abgelöst von der wunderbaren Frucht, die der GEIST GOTTES in uns hervorbringt (Galater 5,16ff.).

Lukas 3,8: Bringet nun der Buße würdige Früchte; und beginnet nicht, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater; denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.

Apostelgeschichte 26,20: … sondern verkündigte denen in Damaskus zuerst und Jerusalem und in der ganzen Landschaft von Judäa und den Nationen, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren, indem sie der Buße würdige Werke vollbrächten.

9. Wer gläubig wird, empfängt den HEILIGEN GEIST

GOTT gibt denen, die gläubig werden, den HEILIGEN GEIST als Unterpfand auf ihr zukünftiges Erbe. Jeder, der gläubig geworden ist, hat den HEILIGEN GEIST empfangen. Umgekehrt: „Wer CHRISTI GEIST nicht hat, der ist nicht Sein!“ (Römer 8,9).

Epheser 1,13-14: … auf welchen auch ihr gehofft, nachdem ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, in welchem ihr auch, nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geiste der Verheißung, welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preise seiner Herrlichkeit.

Apostelgeschichte 19,1-2+5: Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die oberen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand etliche Jünger und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid? Sie aber [sprachen] zu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist da ist. Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.

Apostelgeschichte 2,38: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

10. Freude

Die Errettung von Menschen bringt Freude hervor, Freude im Himmel und Freude unter denen die sich bereits haben retten lassen; besonders freuen sich die, die bei dem „Dienst der Versöhnung“ mitarbeiten durften (lies Johannes 4,36).

Apostelgeschichte 15,3: Sie nun, nachdem sie von der Versammlung das Geleit erhalten hatten, durchzogen Phönicien und Samaria und erzählten die Bekehrung derer aus den Nationen; und sie machten allen Brüdern große Freude.

Lukas 15,7: Ich sage euch: Also wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, welche der Buße nicht bedürfen. –

Lukas 15,10: Also, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

11. Verstockt, so dass man nicht glauben kann

Das Volk Israel ist von GOTT „verstockt“ worden, weil sowohl Priester als auch das Volk von GOTT abgewichen sind. Diese Verstockung passt aber in den Heilsplan GOTTES. Sie dauert nicht endlos an. Es gibt ein „Bis“: Bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird (Lies Römer 11,25). Auch Menschen „aus den Nationen“ (Völker, die nicht Israeliten sind) können verstockt werden.

Matthäus 13,15: …denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich sie heile.

Markus 4,12: „…auf dass sie sehend sehen und nicht wahrnehmen, und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde“. Johannes 12,40: „Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, auf dass sie nicht sehen mit den Augen und verstehen mit dem Herzen und sich bekehren, und ich sie heile.“

Apostelgeschichte 28,27: Denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.“

12. Auch Heilige GOTTES bedürfen noch der Rettung

Römer 5,9: Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.

1.Korinther 3,15: … wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

Lukas 17,33: Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer irgend es verliert, wird es erhalten.

Römer 5,10: Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.

Was ergibt sich daraus?

Der Schwerpunkt unserer Verkündigung ist JESUS CHRISTUS, GOTTES SOHN, der Mensch geworden und an unserer Stelle gestorben ist, um unsere Sünden zu sühnen, der die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen hat. In IHM hat GOTT uns alle mit sich selbst versöhnt. GOTT hat JESUS aus den Toten auferweckt. JESUS lebt – und in IHM besteht das Angebot der Versöhnung mit GOTT.

Wir bezeugen und verkündigen, dass ER in uns lebt, in uns, die wir IHN aufgenommen haben. IHN aufnehmen geschieht, indem wir Buße tun, uns bewusst von unserem alten Weg wegwenden und den neuen Weg der Nachfolge beschreiten. Der HERR JESUS berief Seine Jünger mit den Worten: „Folge mir nach!“ Unser Zeugnis ist zuerst das Zeugnis unseres Lebens. Unsere große Freude, unsere Güte, unser Glaubensmut, die Werke unserer Liebe sind die erste Botschaft, die wir aussenden.

Dazu kommt das Wort, das Zeugnis von unserem HERRN JESUS CHRISTUS. Wenn die Menschen uns fragen: „Was muss ich tun?“, dann sagen wir ihnen: „Tut Buße, glaubt an den HERRN JESUS CHRISTUS, lasst euch taufen!“ Bei der Beantwortung der Frage nach der Bedeutung der Buße wird auch die Sünde und die Sünden thematisiert. Die unüberschaubare Menge der eigenen Schuld, die Macht, welche die Sünde über uns ausgeübt hat – all das ist im Rettungswerk GOTTES in CHRISTUS überwunden, bezahlt und besiegt.

Ich darf das staunend, dankbar annehmen. Wir dürfen Befreiung von der Macht das Teufels und seiner Dämonen verkündigen. Wir dürfen die neue Stellung als Kind GOTTES verkündigen. Wir dürfen das Erbteil ankündigen, das für jeden, der glaubt, im Himmel aufbewahrt wird. 

Wenn der HERR einem Menschen das Herz auftut, dass er das glauben kann, dann ist er gerettet.

Woher weiß ich, dass ich Christ (geworden) bin? Meine Gewissheit beruht auf dem Zeugnis des HEILIGEN GEISTES in mir (Römer 8,16). GOTTES Wort bestätigt und erklärt, was in mir und mit mir geschehen ist. Die Taufe ist (u.a.) das sichtbare, äußerliche Zeichen.

Wenn ich gerne wissen möchte, ob Menschen, die mir nahe kommen, die mich interessieren, die ich liebe, ob solche Menschen Christen sind, habe ich mich zunächst an ihr Lebenszeugnis und ihr Wortzeugnis zu halten. Allerdings gibt mir die Schrift Ausschlusskriterien an die Hand, z.B. 1. Johannes 4,1-4; Römer 8,9; 1.Korinther 12,3).

Arbeitsmaterial mit freundlicher Genehmigung vom Missionswerk CHRISTUS FÜR DICH, Meierstraße 1 – 26789 Leer-Loga

www.cfdleer.de

Die Bibelstellen sind – wenn nicht anders angegeben – nach der unrevidierten Elberfelder Übersetzung wiedergegeben.

 

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