Drogenberatung

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Bis zum Beginn der neunzehnhundertachtziger Jahren gehörten Drogen zu meinem Lifestyle. Meine Finger waren gelb, in meinen Handflächen braune Flecken vom Rauch ungezählter Kippen, Joints, Haschpfeifchen, Blubber, Bongs und Chillums. Wenn du mich Anfang bis Mitte Zwanzig nach meiner Identität gefragt hättest, hättest du  „Kiffer“ als Antwort bekommen. Ich war keine Null, keine Zahl ohne Ziffer, ich war Kiffer.

 

Und „Acid-Freak“, denn unendlich stärker noch als Nikotin, Grass und Shit beeinflussten zahlreiche LSD-Trips mein Denken, meine Wahrnehmungen und meine Gefühle. Ein Dutzend Zwangseinweisungen in Landeskrankenhäuser, Psychiatrien oder Heilanstalten lassen erahnen, wie „durchgeknallt“ ich damals war. Ärzte im Gesundheitsamt arbeiteten auf meine Entmündigung hin, eine Rückkehr ins „normale Leben “ schien nicht denkbar,  die wenige Freunde, die geblieben waren, befürchteten eine Zukunft im Irrenhaus.

 

Heute mit Vierundsechzig sehe ich aus einem veränderten Blickwinkel auf das, was mich damals um die Gesundheit und beinahe um den Verstand gebracht hat. Seit sechsunddreißig Jahren lebe ich „straight edge“, d.h. in einer zufriedenen, bewussten Nüchternheit ohne Tabak, Alkohol, Drogen und Psychopharmaka. Die Musik heute ist anders, die Mode, die Drogen. Das Elend der Abhängigen und Süchtigen aber ist gleich geblieben.    

 

Hier findest Du etliche Infos rund um die Wirkung und Gefahren von Drogen, aber auch Mittel und Wege wieder von ihnen loszukommen. Schau Dich um, wenn Du Fragen hast, darfst Du sie gerne bei mir loswerden.

Ein Kommentar

  1. Matthias sagt:

    Hi Joe,

    es ist wirklich schlimm, wie ich früher in meiner manisch-depressiven Phase Gras als Stimmungsstabilisierer nahm. Auch um von der stressigen manischen Phase eine Pause zu bekommen.
    Seitdem Jesus mir Seinen übernatürlichen Frieden gab, weiß ich, es hängt nicht alles an mir und meinem Können.
    Gott sorgt sich um Sein Kind; das erlebe ich tatsächlich.
    Gott ist gut. Er möchte Mut zum Wesen und zum Leben bei uns Menschen sehen.
    Mehr nicht.

    Gruß, Matze

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