Drogenberatung

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Bis zum Beginn der neunzehnhundertachtziger Jahren gehörten Drogen zu meinem Lifestyle. Meine Finger waren gelb, in meinen Handflächen braune Flecken vom Rauch ungezählter Kippen, Joints, Haschpfeifchen, Blubber, Bongs und Chillums. Wenn du mich Anfang bis Mitte Zwanzig nach meiner Identität gefragt hättest, hättest du  „Kiffer“ als Antwort bekommen. Ich war keine Null, keine Zahl ohne Ziffer, ich war Kiffer.

 

Und „Acid-Freak“, denn unendlich stärker noch als Nikotin, Grass und Shit beeinflussten zahlreiche LSD-Trips mein Denken, meine Wahrnehmungen und meine Gefühle. Ein Dutzend Zwangseinweisungen in Landeskrankenhäuser, Psychiatrien oder Heilanstalten lassen erahnen, wie “durchgeknallt” ich damals war. Ärzte im Gesundheitsamt arbeiteten auf meine Entmündigung hin, eine Rückkehr ins “normale Leben ” schien nicht denkbar,  die wenige Freunde, die geblieben waren, befürchteten eine Zukunft im Irrenhaus.

 

Heute mit Sechsundsechzig sehe ich aus einem veränderten Blickwinkel auf das, was mich damals um die Gesundheit und beinahe um den Verstand gebracht hat. Seit achtunddreißig Jahren lebe ich „straight edge“, d.h. in einer zufriedenen, bewussten Nüchternheit ohne Tabak, Alkohol, Drogen und Psychopharmaka. Die Musik heute ist anders, die Mode, die Drogen. Das Elend der Abhängigen und Süchtigen aber ist gleich geblieben.    

 

Hier findest Du etliche Infos rund um die Wirkung und Gefahren von Drogen, aber auch Mittel und Wege wieder von ihnen loszukommen. Schau Dich um, wenn Du Fragen hast, darfst Du sie gerne bei mir loswerden.

3 Kommentare

  1. Maruel sagt:

    Hallo Jesus ist meine einzige Hoffnung geworden. Aber das heroin ist stärker als meine Bindung zu Jesu. Wie kann ich diese Bindung stärken? Warum rettet Jesus mich nicht und lässt meine Seele so verloren sein ? Warum hilft Gott mir nicht warum lässt er es zu das ich als ehemaliger profisportler und als hilfsbereiter Mensch zu einem kompletten Junkie werde ?

    • Joe sagt:

      Hallo Maruel,
      es gibt Dinge, die nur GOTT bewirken kann. Wir können uns selbst weder retten noch das Reich der Himmel mit guten Werken verdienen. Unsere Errettung vor der ewigen Verdammnis hat GOTT in CHRISTUS vollbracht. Wer das glaubt, wer JESUS CHRISTUS im Glauben aufgenommen hat, den hat der Himmlische VATER errettet von der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich Seines lieben SOHNES , in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden (Kolosser 1, 13-14). Damit ist schon etwas sehr Grundlegendes gesagt. Wir leben entweder im Machtbereich der Finsternis und von Sünden und Süchten getrieben, oder im Reich JESU und damit fähig , GOTT und unsere Mitmenschen zu lieben und ein Leben zu führen, das GOTTES Wohlgefallen finden kann.
      „Wer sündigt, ist Sklave der Sünde“ sagt JESUS (Johannes 8,34). Er benutzt dieses Bild, um deutlich zu machen, dass gar keine Wahlmöglichkeit besteht. Der Sünder ´muss´ sündigen, der Raucher rauchen, der Trinker Alkohol konsumieren, der Junkie Heroin ballern. Im Niederländischen heißt ´abhängig´ treffender Weise ´verslavt´.
      Wenn wir aber den Herrschaftswechsel vollzogen haben, d.h. wenn JESUS CHRISTUS der HERR unseres Lebens geworden ist, können wir zwar noch sündigen, müssen es aber nicht mehr. Durch Seine Kraft ermächtigt uns der HEILIGE GEIST, der jetzt in uns lebt, der Macht der Sünde und auch dem Verlangen nach Drogen zu widerstehen.
      Dass dies nicht ohne Kämpfe abgeht, dass es kein Automatismus ist, sondern hier deine Mitarbeit gefragt ist, verspürst du gerade am eigenen Leibe. JESUS hat alles für dich gegeben und getan, was du von dir aus nicht tun konntest, aber dann gibt es Dinge, die du sehr wohl selbst tun kannst und die der HERR dir im Regelfall nicht abnehmen wird. Beispielsweise könntest du einen Arzt deines Vertrauens aufsuchen und ihn mit der Bitte um Hilfe deine Suchtprobleme offen darlegen. Oder aber du wendest dich direkt an eine christliche Therapie-Einrichtung. Eine Liste der für dich in Frage kommenden Einrichtungen gibt es von der der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Lebenshilfen unter http://www.acl-deutschland.de .
      Warum das notwendig ist, mag die Sage von Odysseus näher erklären: Odysseus war nach jahrelanger Irrfahrt auf dem Weg nach Haus, und zwar im Segelboot. Er wusste, dass er eine Insel passieren würde, auf dem die Sirenen lebten. Diese Sirenen waren dafür bekannt, dass sie so betörend sangen, wenn Schiffe vorbeifuhren, dass die Seeleute ihren Kurs änderten und auf ihre Insel zusteuerten, an deren Felsen jedes Schiff zerschellte und sie dadurch ihr Leben verloren. Das wusste Odysseus, deshalb träufelte er sich Wachs in seine Ohren, um den Sirenengesang nicht zu hören und befahl anschließend seinen Leuten, ihn am Mast anzubinden, damit er auf keinen Fall seinen Kurs nach Hause ändern und Richtung Insel fahren konnte.
      Röm. 12,2: Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes… Um verwandelt zu werden, braucht es Zeit, um der Droge zu widerstehen, seinen Sinn zu ändern, braucht es Zeit. Um durchzuhalten, braucht es eine Umgebung, die dabei hilft. Darum ist es äußerst hilfreich, sich einer christlichen Lebensgemeinschaft für eine Zeitlang anzuschließen, so lange, bis du stabil geworden bist, und nicht von jedem Windstoß und jeder äußeren Bedrängnis wieder auf die Droge zurückgeworfen wirst. Es ist auch ein Zeichen deines Vertrauens zu GOTT, sich der Nähe von anderen Menschen auszuliefern und Gott zu vertrauen, dass man es mit Seiner Hilfe aushält.
      Vielmehr kann ich dir so eigentlich gar nicht sagen. Dazu weiß ich zu wenig von dir. Ich kann dir aber ein persönliches Gespräch anbieten, falls du mir eine Telefonnummer zukommen lässt.
      Liebe Grüße, GOTTES Segen mit folgendem Bibelvers: „Ich bin in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk bei euch angefangen hat, es auch vollenden wird bis zu dem Tag, an dem JESUS CHRISTUS kommt“ (Phil 1,6),
      Joe

  2. Matthias sagt:

    Hi Joe,

    es ist wirklich schlimm, wie ich früher in meiner manisch-depressiven Phase Gras als Stimmungsstabilisierer nahm. Auch um von der stressigen manischen Phase eine Pause zu bekommen.
    Seitdem Jesus mir Seinen übernatürlichen Frieden gab, weiß ich, es hängt nicht alles an mir und meinem Können.
    Gott sorgt sich um Sein Kind; das erlebe ich tatsächlich.
    Gott ist gut. Er möchte Mut zum Wesen und zum Leben bei uns Menschen sehen.
    Mehr nicht.

    Gruß, Matze

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