No, Sir …

Gepostet von Joe Wittrock um 19:18
Ich war mal wieder für ein Wochenende bei meinen in Papenburg lebenden Eltern aufgetaucht. Mein Vater schien trotz meiner verwaschenen mehrfach geflickten Jeans und meiner weit über die Schultern und ins Gesicht fallenden Mähne erfreut mich zu sehen.
„Du kannst mir eine Gefallen tun“ meinte er gleich bei der Begrüßung. „Ein Auslieferungsfahrer ist ausgefallen. Ich habe sonst niemanden. Wäre schön, wenn du die Tour übernehmen könntest.“
Allein der Gedanke daran, mal wieder einen Autositz unter dem Hintern zu haben, ließ mein Herz höher schlagen. An meinem Studienort verfügte ich nämlich über keinen fahrbaren Untersatz. Bei dieser Gelegenheit konnte ich dann doch auch gleich eine kleinen Abstecher in die nahe gelegenen Niederlande einplanen, um meinen Hasch-Vorrat aufzufrischen.

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In Memoriam Pat

Gepostet von Joe Wittrock um 20:43
Pat, der eigentlich Erich hieß, war nicht wesentlich älter als ich. Die Gründe seiner Unterbringung im Erziehungsheim in Börgermoor sind mir nicht bekannt. Nach seiner Entlassung aus der Einrichtung zeltete er zusammen mit seinem Kumpel Harry von April bis Oktober 1971 im Papenburger Stadtwald. Ich steckte damals mitten in den Abitur-Vorbereitungen, war aber oft bei ihnen, um ihnen aus der elterlichen Küche entwendete Lebensmittel zu bringen und mit ihnen eine Joint zu teilen. Als dann die Blätter fielen, entdeckten städtische Arbeiter das Lager und zerstörten es. Daraufhin bezog Pat ein kleines Zimmer im Dachgeschoss eines mehrstöckigen Hauses am Hauptkanal links, wo ihn aber alsbald Feldjäger der Bundeswehr aufspürten und in Handschellen mit sich nahmen. Nach einigen Monate war er wieder da, mit kurzgeschorenen Haaren, vorher hatte er eine schulterlange Matte.

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Wanderer zwischen zwei Welten

Gepostet von Joe Wittrock um 20:06

Ein Vorab-Auszug aus dem Roman „DER RETTER“ von Hans-Jürgen Trabert   

www.Hans-Juergen-Trabert.de

 

Im Spiegel sehe ich gelb. Meine Gallenwerte offensichtlich. Gelb, nicht meine Farbe. Und schon gar nicht dieser Leberalarm. Gelbsucht. Alle in unserer WG fixen. Ich bin vor einigen Monaten eingestiegen. Eine teure Angelegenheit. Und verhängnisvoll. Bonki sitzt in Vechta im Knast, Rob in Nepal. Bonki wird demnächst entlassen, Rob wohl eher nicht. Es nützt nichts. Ich stelle mich meiner Ärztin. Sie veranlasst sofortige Leberbiopsie. Und stellt fest: Keine Virusvariante. Es ist ihre Sucht. Gründlich klärt mich meine Ärztin über Gelbsuchtlangzeitfolgen auf und schreibt mich krank. Panikmäßig zittere ich schweißnass in mein Zimmer. Wie soll ich jemals meinen Entzug schaffen?

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HIMMLISCHE SCHATZKAMMERN

Gepostet von Joe Wittrock um 08:31


Der HERR öffnet dir den Himmel, Seine Schatzkammer voll köstlichen Wassers: ER gibt deinem Land zur rechten Zeit Regen und segnet jede Arbeit deiner Hände.
5. Mose 28, 12


Diese Schatzkammer ist Sein Wort. Für viele Menschen ist Sein Wort verschlossen, sie verstehen es nicht. Aber wenn du willst und offen für Gottes Reden bist, öffnet ER dir Seine Schatzkammer und du wirst reichen Gewinn haben. Geh vorsichtig damit um! Bewahre die Worte des Lebens in deinem Herzen! Betrachte sie und denke darüber nach! Und handle, wie GOTT es dir sagt. Dann wirst du das Leben haben.
Das Lebenswasser bringt unser Leben zur Blüte. Überall, wo es hinkommt, entsteht Leben. Sogar aus dem Tod. So viele waren schon fast tot durch Drogen oder Alkohol und der HERR schuf ein neues Leben.

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Wie ein Jahrmarktsplatz

Gepostet von Joe Wittrock um 08:56

Todd Rundgren – HEALING

Gepostet von Joe Wittrock um 08:51

Ein Vorab-Auszug aus dem Roman „DER RETTER“ von Hans-Jürgen Trabert   

www.Hans-Juergen-Trabert.de 

 

Endlich. Auf zweitausend Seiten festgeschrieben. Umgehend leitet die Staatsanwaltschaft Untersuchungen ein. Im Zentrum des Geschehens jener deutsche Papst. Ratzinger. Klang für mich von Anfang an wie Rasierklinge. Radikal konservativ. Je älter, desto schlimmer. Mit Spannung verfolgte ich seine Wahl. Nach zigstem Wahlgang weißer Rauch am römischen Himmel. Statt afrikanischem Aufklärer ein deutscher Wegseher. Sehr viele ahnten es, andere missbrauchten ihr Gewissen, die nächsten fügten sich. Gewissen wie gewissenslos. I was a good boy through hail and snow. I go. Und ging nach der Schule gutgläubig ins Vikariat. Meinen Eltern erzähle ich von vorgestern nichts. Verstört kniete ich mich vorm Gekreuzigten nieder. Und verließ die Kirche. Das ist einige Zeit her. Meiner Oma habe ich mal was angedeutet. Sie nimmt mich in ihre Arme. Und weiß hilflos. Als auch ich meine Oma zu Grabe trage, wache ich aus meiner Scham und meinem Schweigen auf, stelle mich meiner Bürde. Jetzt, wo der Mantel der Vertuschung gerissen ist, entschlossener denn je. Und bedanke mich schriftlich beim Aachener Bischof Helmut für seine deutlichen Worte: Es kann nicht dabei bleiben, dass Verantwortliche sich flüchten auf ihr Nichtwissen, denn deswegen wurden doch Täter nicht gestoppt und Kinder weiter von ihnen missbraucht.

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Freude im Himmel

Gepostet von Joe Wittrock um 08:35

Joe Gemeinde am Mühlenweg 2 c Leer-Loga Predigt und Zeugnis 30.Januar 2022

Sinéad O´Connor – NOTHING COMPARES TO YOU

Gepostet von Joe Wittrock um 10:24

Ein Vorab-Auszug aus dem Roman „DER RETTER“ von Hans-Jürgen Trabert   

www.Hans-Juergen-Trabert.de 

Ich bin ungewollt schwanger. Es war eine heftige Technoparty. Ecstasy durch Tag und Traum. Start früher Nachmittag. Zig DJs legten auf. Nach dreizehn Stunden habe ich keine Lust mehr auf Dröhnung. Mein one night stand auf was anderes. Nicht mal eine Adresse habe ich von ihm. Ungläubig halte ich mir meinen Mutterpass vor meine Augen. Und entscheide mich. Der Friseur hält mich für verpeilt. Deine Rastalocken abschneiden? Bis auf die Kopfhaut! Schwanger mit Glatze. Das ist doch was.

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Ist GOTT gerecht?

Gepostet von Joe Wittrock um 10:38

Wenn Gott gerecht, liebevoll und allmächtig ist, warum lässt er Krankheit, Katastrophen und Leid zu? – Das haben sich Menschen wohl schon immer gefragt.

Auch mein Freund und Bruder Uwe, seit vielen Jahren aufgrund einer schweren Erkrankung nicht mehr in der Lage seine Arme und Beine zu gebrauchen und vollständig auf die Hilfe anderer angewiesen, hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Hier seine überraschende Antwort:

 

 

Zunächst möchte ich mich vorstellen, nicht um mich über meine Situation zu beklagen, sondern um darzustellen, dass ich als Betroffener spreche. Ich habe Muskeldystrophie, das ist eine Krankheit, bei der die Muskeln langsam aber stetig abgebaut werden. Es ist bei mir so weit fortgeschritten, dass ich tägliche Verrichtungen (waschen, anziehen …) nicht mehr selbst ausführen kann.

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It’s only today that counts

Gepostet von Joe Wittrock um 18:32

There is no use dreaming of a perfect future
Or regretting a troubled past
It’s only today that counts
Live it like it might be your last
It’s only today that counts
Live it like it might be your last
It never helps to worry, it never hurts to pray
Tomorrow will come soon enough;
Just pray about today
And relax, trust your life to God
The future is in his hand
Only faith will help you face each day’s demands

In diesem Sinne allen Besuchern meiner Seiten ein gutes und gesegnetes 2022!    Joe

Lyrics Larry Normann 1986 – Bild mit freundlicher Genehmigung von Johannes Spoerl  www.jocky.de